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Jacky: „Das Raucharoma auf dem Kokko ist mit dem aus dem Handel nicht zu vergleichen – einfach beeindruckend!“

Jacky : « Le goût de fumé au Kokko n’a rien à voir avec celui du commerce, c’est épatant ! »

Sie sind seit Kurzem stolzer Besitzer eines Kokko. Warum haben Sie sich für einen Kamado entschieden?

Tatsächlich habe ich ihn am Tag vor dem Lockdown erhalten! Ich habe gerade ein Haus gebaut, und ein Grill ist einfach unverzichtbar! Anfangs schwankte ich zwischen einem Gasgrill im amerikanischen Stil und einem Holzkohlegrill. Dann bin ich bei meiner Recherche auf Kamados gestoßen. Was mich sofort fasziniert hat, war, dass man damit nicht nur grillen, sondern auch Fleisch räuchern kann. Da wir zu Hause große Fans von geräuchertem Fleisch sind, wusste ich sofort, dass das perfekt für uns ist.

Was hat Sie an den Kamados von Kokko besonders überzeugt?

Ich hatte mehrere Marken im Blick, darunter Kokko. Als ich gesehen habe, dass sie einen Showroom in Lyon haben – ich wohne nicht weit entfernt – habe ich die Gelegenheit genutzt, vor Ort vorbeizuschauen. Was die Qualität angeht, scheint der Kokko mit anderen Kamado-Grills auf dem Markt vergleichbar zu sein, aber optisch ist er überlegen. Er hat mich sofort begeistert – und meine Frau übrigens auch!

Wie sind Ihre ersten Eindrücke nach ein paar Wochen Nutzung?

Was ich am Kamado liebe, ist das indirekte Grillen, also ohne direkten Kontakt mit der Glut. Man setzt den Deflektor ein, dann den Grillrost, legt das Grillgut darauf und schließt den Deckel. Das Garen erfolgt ganz langsam, und in der Zwischenzeit kann man mit Freunden ein Glas trinken, ohne Angst haben zu müssen, dass alles anbrennt! Das Garen ist langsam, aber kontrolliert.

Benutzen Sie ihn oft?

Im Moment grille ich mindestens einmal pro Woche, aber jetzt ist die Terrasse fertig, also werden es bald sicher 2 bis 4 Mal pro Woche!

Was ist Ihr Signature-Gericht?

Ich komme von der Insel La Réunion und wurde von dieser Grillkultur geprägt. Ich erinnere mich an all die Menschen, die am Straßenrand gegrillt haben. Ihre Spezialität? Gegrilltes Hähnchen. Nach dem Marinieren – und jeder hat seine eigene Marinade! – wird das Hähnchen aufgeschnitten, flach auf den Grill gelegt und gegart. Diese Idee habe ich übernommen, mit meiner eigenen Marinade aus Soja, Zucker und Knoblauch. Jedes Mal, wenn ich es zubereite, bin ich stolz auf mich ... Und meine Frau auch – das ist ein gutes Zeichen!

Sie sind also auch ein Räucher-Enthusiast!

Oh ja! Übrigens war mein erstes Gericht auf dem Kokko ein 6- bis 7-stündiges Räuchern. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Rindfleisch, weil ich es oft zu zäh finde – aber dank Kokko habe ich gelernt, es anders zuzubereiten und zu genießen. Das Fleisch wird viel zarter und saftiger, wenn man es bei 110° gart, statt es direkt über die Glut zu legen.

Wie haben Sie das Räuchern mit dem Kokko umgesetzt?

Nachdem ich am Vortag ein Stück Rinderquerrippe in einer Sopasco-Rub-Marinade eingelegt habe – das ist eine Gewürzmischung aus Paprika, Kreuzkümmel, Koriander, Oregano, aber auch braunem Zucker, Salz, Pfeffer, Knoblauch usw. für mehr Geschmack – bin ich am nächsten Morgen gegen 5:30 Uhr aufgestanden, um das langsame Garen nach der 3-2-1-Methode zu starten. Zuerst räuchert/gart man das Fleisch 3 Stunden bei etwa 100°, dann wickelt man es für weitere 2 Stunden bei gleicher Temperatur in Alufolie und gibt eine Flüssigkeit nach Wahl dazu. Ich habe Apfelsaft und Cidre genommen, aber Bier geht auch. So wird das Fleisch wunderbar zart. In der letzten Stunde nimmt man das Fleisch aus der Folie, bestreicht es mit Barbecuesauce und legt es zum Glasieren noch einmal auf den Grill.

Haben Sie einen Tipp für gelungenes Räuchern zu Hause?

Für ein langes, langsames Garen verwendet man große Holzstücke. Ich gebe gerne Stücke von Obstbäumen dazu, um mehr Aroma zu bekommen – meist Feige oder Kirsche, aber ehrlich gesagt schmecke ich keinen Unterschied! Ich werde es mal mit Apfelholz versuchen, das ist ja das Lieblingsholz der Räucherfans! Auf jeden Fall ist das hausgemachte Raucharoma unvergleichlich mit dem aus dem Handel – einfach beeindruckend!

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